Nice-Reis in China

13. September 2011

Nach Kunming

Einsortiert unter: Uncategorized — jokurth @ 14:18

Lassen wir den Schmonzes in „Monnem“, morgen gehts ab auf grosse Reise nach Kunming, im südlichen China. Die 2. Reise dorthin, wo ichgern sehen möchte, was sich alles verändert hat und wie.

Ausserdem sind Reisen in andere Regionen geplant. Man wird sehen, ich lasse mich überraschen…

Darüber nachdenken im Flieger; von Lao – Tse: Tao Te King, übersetzt von Viktor von Strauss, Zürich(Manesse) o.J.:


Erkennen das Nicht-Erkennen, ist das Höchste.


Nicht erkennen das Erkennen, ist Krankheit.


Nur wen die Krankheit kränkt,


der ist dadurch nicht krank.


Der heilige Mensch ist nicht krank,


weil ihn seine Krankheit kränkt.


Daher ist er nicht krank.


	

Mannheim 2 – eine Autosinfonie

Na ja, und Mannheim, eine ruhige badische Grossstadt, einstmals bedeutender Industrieort (Automobile, aber auch anderes), heute in einer Fase der Umgestaltung. Man kann hier ganz gut leben (naturgemäss nicht nur wegen des kulturellen Lebens), es gibt das anerkannte Nationaltheater, die bedeutende Kunsthalle , eine Reihe guter Museen und auch im Pop-Rock-Genre interessante Unternehmungen—UND: Mannheim will europäische Kulturhauptstadt werden. Man fragt sich zu welchem Nutzen & Frommen? Droht doch wieder eine Stadt an der Aufgabe “Kulturhauptstadt” zu scheitern – das schon vor dem Jahr des Ereignisses, nämlich die sehenswerte und kulturell entwickelte portugiesische Stadt Guimarães!

Dazu soll als merkwürdiger Auftakt die sog. “autosymphonic” am Wasserturm dienen? Ein Mega-Event von guinesshaften Rekordaussmassen:  Ein ganzes Sinfonieorquester, ein Chor aus Stuttgart, 80 alte Autos mit 120 jungen Percussionsschülern (gebt der Jugend eine Chance/Jugend ist Zukunft usw), der Komponist  Marios Joannou Elia (Zypern) und Horst Hamann (vertikaler Fotoband über NY). “Die Söhne Mannheims” treten zur Einstimmung (?) auf. Die show beginnt um 17.00h mit dem Einlass; um 20h spielen Die Söhne auf, um 21.15h dann die “Welturaufführung” genannte “autosymphonic”, die bereits gegen 22.15h zuende sein soll. Und dafür der ganze Aufwand??? Ab Montag, 7.9. Absperrungen rund um den Wasserturm, dann die anschliessende Aufbauorgie mit grösstem Einsatz und volkstümlichen Eintrittspreisen – für 27,50 € kann man stehen und für 195.- € darf man sitzen und bekommt noch einen Begrüssungschampagner! Ach so – die ganze chose war der “Höhepunkt” der Feierlichkeiten zum 125jährigen Bestehen des Automobils.

Es ist immer beruhigend zu sehen, dass, wenn eine Technik oder ein System ans Ende der Entwicklung gekommen sind, sie noch einmal von der Klassik geadelt oder erhoben werden müssen und zwar mit allem Popanz, der dafür bereit steht.

Wäre es nicht  zweckdienlicher gewesen, ein paar der alten Karren zu zertrümmern, coram publico? Allerdings gab’s das schon, auch auf deutschen Bühnen. Na ja, da gäbe es zuviele Tränen, lassen wir das. Oder wollen die Ingenieure, Techniker, Unternehmer, Politiker…und einfachen Leut’ wirklich erst warten, bis Brasilien/Indien/China usw. usf. genausoviele Autos pro Kopf herumfahren lassen wie die superreichen europäischen EU-Länder?

Viel Glück & Spass dabei.

Mannheim - Am Waserturm: Bühnenaufbau "autosymphonic"

10. September 2011

Mannheim – Tage vor China

Einsortiert unter: Uncategorized — jokurth @ 18:14

Wenn einer eine Reise tut…

und von Portugal aus beginnt, kommt er bereits in Spanien zum Aufmerken & Nachdenken und wird in seiner Fähigkeit zur GEDULD geprüft. Der Flug nach Frankfurt mit Iberia hat Verspätung, es wird eine gute Stunde  Wartens.  Umsonst erwartet er an der letzten Kontrolle zum Einstieg in den Flieger eine Beschleunigung oder die Nutzung beider Türen des Flugzeugs. Eine einzige Angestellte steht zur Kontrolle der Papiere bereit und – die Kontrolle ist genau! Also, die Verspätung wird nicht aufgeholt, ich  schlendere ziellos im Flughafen- gebäude umher, viel Raum für Konsum und ~ allseits Wartende. Man betrachtet die Architektur des garnicht uneleganten airports von Madrid, z.B. hier:

Das Gleiche in Frankfurt. Landung, Gepäck abholen, was diesmal fix ging, hinaus ins Freie, die Weiterfahrt per Zug, wo ist der Bahnhof. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen muss man heutigentags mit einem Busshuttle zum DB-Bahnhof fahren,  was nicht kürzer oder schneller als zu Fuss ist. Die DB hat tatsächlich noch 2 Schalter offen, nur ist der eine für die 1.Klasse, der andere fördert eine allgemeine Schlangenbildung. Es ist nicht 2 Uhr nachts, es ist 21 Uhr! Gespart werden muss und zuallererst am Personal. Das Handel-sunternehmen Rewe unterhält an eben diesem Bahnhof einen Supermarkt mit dem Zusatz „CITY“ , das Personal auch hier bis auf Rudimente heruntergespart.

Eines Tages wird die gesamte Dienstleistung von den Kunden zu leisten sein und anstatt eine Verdienstgutschrift zu erhalten, wird der Kunde noch obendrauf zahlen müssen.

Bleiben wir noch in Frankfurt oder Bankfurt oder Klein-Main–Mainhattan. Einige der Hochhäuser sind hier abgelichtet. Lohnt sich der Vergleich mit der „Hochhaus-Szene“ in KUNMING?? Siehe den Artikel

20. März 2009.Kunming – eine moderne Stadt mit Charme

Jedenfalls sind die hohen Häuser in der Mainstadt kaum so hoch wie im chinesischen Kunming, dafür ist der Widerspruch zwischen althessischen Fachwerk-Behausungen & modernen Betonburgen  in Frankfurt krasser.

Auf dieser website ist die Liste Frankfurter Wolkenkratzer mit Abbildungen zu finden: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=146127v

Und Frankfurt ist sowieso mehr Frankfurt in seinen Stadtteilen wie Bockenheim, Sachsenhausen, Bornheim usw.

8. September 2011

Mannheim – Tage vor China

Einsortiert unter: Uncategorized — jokurth @ 21:33
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Wenn einer eine Reise tut…

und von Portugal aus beginnt, kommt er bereits in Spanien zum Aufmerken & Nachdenken und wird in seiner Fähigkeit zur GEDULD geprüft. Der Flug nach Frankfurt mit Iberia hat Verspätung, es wird eine gute Stunde  Wartens.  Umsonst erwartet er an der letzten Kontrolle zum Einstieg in den Flieger eine Beschleunigung oder die Nutzung beider Türen des Flugzeugs. Eine einzige Angestellte steht zur Kontrolle der Papiere bereit und – die Kontrolle ist genau! Also, die Verspätung wird nicht aufgeholt, ich  schlendere ziellos im Flughafen- gebäude umher, viel Raum für Konsum und ~ allseits Wartende. Man betrachtet die Architektur des garnicht uneleganten airports von Madrid, z.B. hier:

Das Gleiche in Frankfurt. Landung, Gepäck abholen, was diesmal fix ging, hinaus ins Freie, die Weiterfahrt per Zug, wo ist der Bahnhof. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen muss man heutigentags mit einem Busshuttle zum DB-Bahnhof fahren,  was nicht kürzer oder schneller als zu Fuss ist. Die DB hat tatsächlich noch 2 Schalter offen, nur ist der eine für die 1.Klasse, der andere fördert eine allgemeine Schlangenbildung. Es ist nicht 2 Uhr nachts, es ist 21 Uhr! Gespart werden muss und zuallererst am Personal. Das Handel-sunternehmen Rewe unterhält an eben diesem Bahnhof einen Supermarkt mit dem Zusatz „CITY“ , das Personal auch hier bis auf Rudimente heruntergespart.

Eines Tages wird die gesamte Dienstleistung von den Kunden zu leisten sein und anstatt eine Verdienstgutschrift zu erhalten, wird der Kunde noch obendrauf zahlen müssen.

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